Hochwasser Juni 2018

Die Leitha tritt über ihre Ufer

Dammstrasse Bruckneudorf

Dammstrasse Bruckneudorf

Die Niederschlagsmengen im eigentlichen Gebiet des GEBL waren Anfang Juni im absolut überschaubaren Bereich, und so haben wir unseren normalen Maßnahmen gesetzt und es kommt soweit auch noch kaum zu fliegenden Gelsen.
An den Zuflüssen der Leitha kam es aber teilweise zu extremem Starkregen (der Klimawandel lässt grüßen) dieser Regen führte dazu das die Leitha über weite Strecken unseres Gebietes über die Ufer trat.

Die besiedelten Gebiete wurden dadurch zwar nicht bedroht, aber die „Wannen“ die es überall entlang der Leitha gibt haben sich gut mit Wasser gefüllt, und auch nach dem Rückgang des Flusses bleibt dort vielerorts das Wasser stehen.
Diese Gebiete, wie zum Beispiel neben der Damm(Panzerstraße) in Bruckneudorf, bieten für die Überschwemmungsgelsen natürlich ein ideales Brutgebiet. Diese Gelsenarten legen ihre Eier in den Boden von potentiellen Überschwemmungsgebieten und sobald dann stehendes Wasser da ist, schlüpfen die Larven und in etwa 14 Tagen entwickeln sie sich zum fertigen, stechenden Tier. Pro Quadratmeter Wasseroberfläche kann man mit mehreren zehntausend Larven rechnen – und es waren gut 20-30 Hektar überschwemmt!

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Diese Zeit die die Larven im Wasser verbringen müssen wir nutzen um unser biologisches Larvenvertilgungsmittel auszubringen.

Viel zu tun entlang der Leitha

Diesmal waren speziell die Gemeinden von Trautmannsdorf flussabwärts stark betroffen, und so sind wir in allen unseren Mitgliedsgemeinden ausgerückt, insbesonders aber in: Götzendorf, Trautmannsdorf, Sarasdorf, Bruckneudorf, Wilfleinsdorf, Bruck, Pachfurth, Gerhaus, Rohrau, Hollern, Schönabrunn, Deutsch Haslau und Potzneusiedl.
Sehr oft unbemerkt von der Bevölkerung sind wir durch das oft hüfthohe Wasser gestapft und haben mit unseren Granulatwerfern den Gelsenlarven den Gar ausgemacht.

Dammstraße Rohrau

Dammstraße Rohrau

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Götzendorf

Götzendorf

Wir konnten sicher sehr viele Larven erwischen, bei derartig großen Flächen bleiben aber natürlich noch immer viele fliegende Tiere über. Zusammenfassend kann man es so sagen, ohne einen Eingriff würde es ab Anfang Juli auch untertags unerträglich werden. So hoffen wir, dass wir das Schlimmste verhindert haben und die Gelsen auf ein „erträgliches“ Maß herunterdezimiert haben

Fussballplatz Hollern

Fussballplatz Hollern

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Entwässerungsgraben

Hier das Bild eines Entwässerungsgrabens, von knapp 30m2. Bei geschätzten 4 Larven pro Quadratzentimeter kommt man alleine bei dieser Fläche auf eine Zahl von rund einer Million Larven. Diese Million Gelsen kommen aber sicher nicht mehr zum Fliegen.

Larven Entwässerungsgraben

Larven Entwässerungsgraben

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Gelsenlarven trotz der Trockenheit

Larven in Lacke

Larven in Lacke

Obwohl es schon solange nicht mehr richtig geregnet hat, finden sich immer wieder Plätze wo die Larven dann in enormer Dichte vorkommen. Wie zum Beispiel hier bei Hollern:

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Gelsenmittel für die Regentonnen

Nach den Fernsehberichten wurden wir oft gefragt, wie man an Gelsenmittel außerhalb unseres Gebiets kommt, zB hier:

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Bericht puls4

ein sehr schöner (und launiger) Bericht auf puls4

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Gelsenrunde vom 20.4.2018

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In den roten Kreisen ist sehr viel Wasser in Tümpeln und in, die Forststrasse begleitenden, Rinnen.
Beinahe überall auch Larven die wir behandelt haben. Im grünen Kreis zwar Wasser aber keine
Larven und im gelben weder noch.

Den Bereich im lila Kreis haben wir nicht mehr geschafft. Richtung Panzerstrasse sowieso nicht mehr.

In den Rinnen beim Bahnhof und nördlich der Ortschaft ist zwar Wasser aber das fließt und ist
larvenfrei.

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Bericht orf.at

Diesmal ein langer Bericht auf orf.at

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Saisonbeginn 2018

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Ein Telegramm von den ersten Tagen:

Wir waren heute südlich des Leithakanals zwischen trautmannsdorf und Sarasdorf unterwegs…und beim Truppenübungsplatz in Sommerein…in Sommerein gab es einiges an Wasser und auch Larven.. .aber es war überschaubar….zwischen Trautmannsdorf und Sarasdorf steht extrem viel Wasser und mit großteils recht vielen Larven…dort gibt es auch eine recht große Fläche, die frisch geschlägert ist, da sollten wir dieses Jahr verstärkt kontrollieren, weil da natürlich schnell mal das Wasser steht und das natürlich optimale brutbedingungen sind 😕…ich schick heut Abend noch eine Karte, mit den Gebieten, bei denen wir heute waren bzw auch eine mit den Stellen, an denen geschlägert worden ist..whatsapp-image-2018-04-08-at-17-30-15

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Gelsenjäger für 2018 gesucht

Zeitraum: April bis August 2018 (auch einzelne Monate sind möglich)

Führerschein wäre praktisch, falls vorhanden eigener PKW (Kilometergeld wird erstattet)

Bezahlung: Stundenweise € 11,90 auf Werksvertragsbasis da es keine fixen Einsatzzeiten gibt.

Wir suchen StudentInnen (Biologie, Boku oder ähnliches) zur Kartierung und Behandlung von Gelsenbrutstätten im östlichen Niederösterreich bzw. im angrenzenden Burgenland (Bezirk Bruck an der Leitha, Bezirk Neusiedl) mit einem biologischen Larvizid.

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Die Tätigkeit erfordert selbständiges Arbeiten und die Fähigkeit, Probleme die sich aus der Situation ergeben spontan zu lösen. Der Umgang mit den lokalen Ansprechpartner ist ebenfalls notwendig, wie z.B. telefonische Terminvereinbarung etc.

Eine gewisse körperliche Belastbarkeit ist ebenfalls notwendig, da einige Kilogramm Ausrüstung – auch zu Fuß – durch ‘schwieriges’ Gelände transportiert werden müssen.

Bewerbung bitte via email an info@gelsenbekaempfung-leithaauen.at

Wer sind wir : https://www.gelsenbekaempfung-leithaauen.at

Wir sind seit nunmehr acht Jahren tätig und viele unserer MitarbeiterInnen sind auch seit vielen Jahren bei uns dabei was für das sehr gute « Betriebsklima » spricht

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Trautmannsdorf, Hollern & Rohrau

GEBL Konvoi

GEBL Konvoi


Bei großflächig überschwemmten Gebieten sind die Larven nicht durchgehend vertreten, dennoch war viel zu tun.
Wathosen und Granulatwerfer waren angesagt, ohne konnte man nicht viel ausrichten.
Die meisten Larven waren erst ca. 2mm groß, einzelne große aber auch schon.
Dank Frühling gibt es jetzt noch viele Libellen-Larven und Kaulquappen, welche unsere Arbeit unterstützen.
Weiter gehts flussaufwärts von der Leitha-Brücke weg in Rohrau.
Die Rinnen sind entweder trocken oder führen fließendes Wasser.
Es bleibt einem nicht erspart, man muss die großen Wiesenflächen begehen um die Tümpel evtl. mit Larven zu finden.
Larven Wiese März 2017

Larven Wiese März 2017

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