Gelsenjäger für 2018 gesucht

Zeitraum: April bis August 2018 (auch einzelne Monate sind möglich)

Führerschein wäre praktisch, falls vorhanden eigener PKW (Kilometergeld wird erstattet)

Bezahlung: Stundenweise € 11,90 auf Werksvertragsbasis da es keine fixen Einsatzzeiten gibt.

Wir suchen StudentInnen (Biologie, Boku oder ähnliches) zur Kartierung und Behandlung von Gelsenbrutstätten im östlichen Niederösterreich bzw. im angrenzenden Burgenland (Bezirk Bruck an der Leitha, Bezirk Neusiedl) mit einem biologischen Larvizid.

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Die Tätigkeit erfordert selbständiges Arbeiten und die Fähigkeit, Probleme die sich aus der Situation ergeben spontan zu lösen. Der Umgang mit den lokalen Ansprechpartner ist ebenfalls notwendig, wie z.B. telefonische Terminvereinbarung etc.

Eine gewisse körperliche Belastbarkeit ist ebenfalls notwendig, da einige Kilogramm Ausrüstung – auch zu Fuß – durch ‘schwieriges’ Gelände transportiert werden müssen.

Bewerbung bitte via email an info@gelsenbekaempfung-leithaauen.at

Wer sind wir : https://www.gelsenbekaempfung-leithaauen.at

Wir sind seit nunmehr acht Jahren tätig und viele unserer MitarbeiterInnen sind auch seit vielen Jahren bei uns dabei was für das sehr gute « Betriebsklima » spricht

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Trautmannsdorf, Hollern & Rohrau

GEBL Konvoi

GEBL Konvoi


Bei großflächig überschwemmten Gebieten sind die Larven nicht durchgehend vertreten, dennoch war viel zu tun.
Wathosen und Granulatwerfer waren angesagt, ohne konnte man nicht viel ausrichten.
Die meisten Larven waren erst ca. 2mm groß, einzelne große aber auch schon.
Dank Frühling gibt es jetzt noch viele Libellen-Larven und Kaulquappen, welche unsere Arbeit unterstützen.
Weiter gehts flussaufwärts von der Leitha-Brücke weg in Rohrau.
Die Rinnen sind entweder trocken oder führen fließendes Wasser.
Es bleibt einem nicht erspart, man muss die großen Wiesenflächen begehen um die Tümpel evtl. mit Larven zu finden.
Larven Wiese März 2017

Larven Wiese März 2017

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Beispiel: Regenrückhaltebecken

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Larven im Wasser

Hier ein Beispiel aus Mannersdorf, ein Regenrückhaltebecken.

Wie auf der Detailansicht zu sehen ist, tummeln sich auf jedem Quadratzentimeter mehrere Larven, auf die Gesamtfläche hochgerechnet kommt man also auf einige Millionen Larven! Weitergerechnet kommt dann auf jeden der rund 3500 Einwohner (des Ortsteils) Mannersdorf rund 1000 Larven und somit Gelsen.

Ich hoffe niemand wird bestreiten, dass es ihm/ihr ohne diese 1000 Gelsen (die von der Art her überdies den ganzen Tag aktiv wären)  besser gehen wird

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Regenrückhaltebecken

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Gelsenwetter vom 1.6.2016

Trotz des bisher recht feuchten Wetters sind wir bislang von großräumigen Überschwemmungen verschont geblieben. In dem Gebiet des GEBLs gab es aber trotzdem genug zu tun, viele kleinere „Lacken“ die unsere Teams bearbeiten mußten.

Bis jetzt gibt es auch nur wenige Gelsen die die Abendstunden stören, soweit läuft das Jahr also sehr gut!

Achtung Hausgelsen!larven-kuebel-presse

 

Bitte enleeren Sie nach den Regenfällen Behältnisse mit stehendem Wasser in ihren Gärten. Ansonsten schaffen Sie Brutstätten für die sogenannten Hausgelsen, die sie in Ihrem Umfeld belästigen können.

Finden Sie Gelsenlarven vor, und Sie können das Behältnis nicht entleeren, können sie Ampullen mit BTI von Ihrer Gemeinde holen.bti-ampulle

Gelsenbekämfung im eigenen Garten

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Saisonbeginn 2016

Gelsenwehr 2016

Gelsenwehr 2016

Nachdem der vorherige Sommer und Herbst recht trocken waren ist kaum Wasser über den Winter gestanden. Somit hat es für Gelsen die Larvenstadium den Winter verbringen nicht allzu viele Möglichkeiten gegeben den Winter zu überdauern.

Die Regenfälle des Frühjahrs waren zwar nicht übertrieben ausgiebig, habe aber gereicht die besonders neuralgischen Punkte unseres Gebietes unter Wasser zu setzen und somit den Gelsenlarven ein Brutgebiet zu verschaffen.

Durch unsere langjährige Erfahrung und unser erfahrenes Team hoffen wir aber die meisten dieser Stellen rechtzeitig aufgesucht zu haben und die Larven darin vernichtet zu haben.

Prognose für Mai

Aus heutiger Sicht wird der Mai gelsentechnisch recht moderat verlaufen, da bis jetzt keine großflächigen Überschwemmungen stattgefunden haben beziehungsweise auch derzeitig nicht prognostiziert sind. Darüber hinaus kann man noch keine Aussage treffen.

Was kann jede/r tun um die Gelsenplage zu reduzieren?

Vermeidung von Brutstätten von Hausgelsen, diese legt ihre Eier in stehende Gewässer wie Regentonnen, wassergefüllte Topfuntersetzer und ähnliches. Diese Gelsen treten also in unmittelbaren Lebensumfeld auf und es kommt daher zu unmittelbarer Störung – und jeder kann sich (und den Menschen in seiner Umgebung) hier selber helfen:

 

  • Vermeidung solcher Wasserflächen: Regentonnen abdecken, Untersetzer ausleeren etc.
  • Schaffung biologisch lebendinger Wasserflächen, dh Fische und ähnliches im Gartenteich
  • und als letzte Alternative: Bekämpfung der Larven mittels BTI
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Zika Virus – Aedes aegypti

In Südamerika und Afrika grassiert zur Zeit ein furchtbare Epidmie die durch Stechmücken übertragen wird – das Zika Virus.

Das Zika Virus wird hauptsächlich durch Aedes Arten übertragen. Die Aedes aegypti die den Virus hauptsächlich überträgt gibt es bei uns zwar nicht, weil die Winter zu kalt sind, aber sie können bis in den Süden Europa vordringen.

Andere Aedes Arten (das sind Überschwemmungsarten) gibt es bei uns sehr wohl, ob diese Arten als Überträger fungieren könnten, kann ich derzeit nicht sagen, dass müssen wir noch herausfinden. Sehr wahrscheinlich erscheint es mit aus klimatischen Gründen allerdings nicht.

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Auf Larvensuche

IMG_7557_thomas_sucht_larvenSelbst wenn die Saison für heuer vorbei ist, geht die Arbeit unermüdlich weiter. Hier sehen wir Thomas wie wir nach Larven unserer derzeitigen Lieblingsart „Coquillettidia richardii“ suchen.

Die befinden sich derzeit nämlich im Larvenstadium, verbringen so den Winter, und schlüpfen dann etwa Mitte Mai nächsten Jahres.

Die Richardii (wie wir sie mittlerweile freundschaftlich nennen) waren heuer ziemlich die einzige Art die lästig war, nachdem wir die Überschwemmungsgelsen ziemlich erfolgreich dezimiert hatten.

Bis jetzt ist unsere Larvensuche allerdings erfolglos geblieben, wir suchen aber weiter!

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Jetzt gilt’s! Die nächsten Tage entscheiden über einen gelsenarmen Sommer!

Nach den Niederschlägen vom 22. und 23.Mai 2015 (etwa 40 Liter pro Quadratmeter), gibt es etliche kleinräumige Überschwemmungen ausserhalb der Siedlungsgebiete.

Die ersten ganz kleinen Larven sind schon zu sehen, nun gilt es abzuwarten bis alle Larven geschlüpft sind und das Wasser ein wenig zurückgeht um den optimalen Behandlungserfolg zu erzielen. Unserer Schätzung nach wird es ab Donnerstag dem 28.5. für etwa vier bis fünf Tage möglich sein die Larven zu bekämpfen!

Dafür brauchen wir jede helfende Hand, bitte melden sie sich bei Ihrer Gemeinde, oder falls diese keine Runden organisiert (was absolut in Ordnung ist!)  direkt bei uns unter:

info@gelsenbekaempfung-leithaauen.at

Mark Hofstetter – 0676 7345660

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Trotz Trockenheit: Überschwemmungsflächen!

20150510_neupischelsdorf_web_MG_6523Damit haben selbst wir nich gerechnet! Trotz der relativen Trockenheit der letzten Wochen sind wir zwischen Götzendorf und Ebergassing auf große Überschwemmungsflächen gestossen. Die waren natürlich über und über mit Gelsenlarven „besetzt“. Dank der Freiwilligen aus Götzendorf allerdings nicht lange!

Weil die Frage immer wieder auftaucht, wieviele Larven in etwa in so einem Gebiet etwa sind: eine grobe Schätzung ergibt etwas in der Größenordnung von einigen 10 Millionen Larven.

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Gelsenbericht 6. Mai 2015, Hausgelsenlarven!

Hausgelsenlarven

D20140526_larvenbti-ampulleie Hausgelsen die überwintert haben, legen jetzt ihre Eier ab!

Zur Zeit findet man die ersten Larven der Hausgelsen in stehenden „Gewässern“ rund ums Haus!
Kontrollieren sie also ihre Regentonnen (auch wenn sie abgedeckt waren). Sollten Sie Gelsenlarven vorfinden, dann entleeren sie entweder das Gefäß restlos, oder behandeln sie das Wasser mit BTI. Die Ampullen mit etwa einem halben Gramm BTI bekommen sie bei Ihrer Gemeinde. Eine Messerspitze reicht für ein „normales“ Regenfass. Das so behandelte Wasser können sie bedenkenlos zum Gießen verwenden!

 

Bericht aus der Au

IMG-20150429-WA0000Obwohl das Wetter ungewöhnlich trocken ist, findet man in den Auen doch Gelsenlarven. Die Probe die sie hier sehen wurde in Wilfleinsdorf genommen.

Ansonsten ist derzeit aus den Auen nicht viel zu erwarten bzw wird von uns kontrolliert.

 

 

 

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